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Re-use, reduce, recycle – die Elsa reloaded ihr Schulfest

Erstellt von Sophie | | Schulsachen

Wenn die Schule im Grünen nach fünf Jahren endlich mal wieder ein Schulfest feiert, ist es nicht nur voll, sondern auch grün. Viele Klassen haben sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. Umweltexpertin Sophie hat die unterschiedlichen Stände besucht.

In der Pausenhalle spielt die Band, das Publikum ist still, hält grade zu den Atem an. Das erste Lied ist vorbei, Applaus brandet auf, das Publikum will gar nicht mehr aufhören zu klatschen. Das zweite Lied kommt genauso gut an, wenn nicht sogar noch besser. Re-use, reduce, recycle – so lautete der Refrain des dritten Liedes (3 R von Jack Johnson) der Band. Und so lautete inoffiziell auch das Motto des Schulfestes. Grün und weiß waren ohnehin die Farben des diesjährigen Schulfestes, nun wurde auch auf Nachhaltigkeit geachtet.

Dazu passten die wiederverwertbaren Becher mit dem EBS Logo. Diese konnte man nach der Benutzung wieder abgeben, sie wurden abgewaschen und noch einmal verwendet. Als Motivation diente der eine Euro Pfand, den es auf die Becher gab.

Re-usen konnte man auch die Jutebeutel, die auf dem Fest bemalt werden konnten. Es hatten sich zwei Klassen zusammengetan und einen Stand gebildet. Die Beutel sollen als Ersatz für Plastiktüten dienen, um Plastik zu sparen und die Umwelt zu schützen.

Umweltschutz ist unter Schülerinnen und Schülern ein sehr großes Thema: Wie kann man den Klimawandel stoppen, damit wir eine Zukunft haben? Viele junge Menschen haben wegen des Klimawandels sogar Angst vor der Zukunft. Zum Beispiele viele Schülerinnen und Schüler der 7C.

Das griffen sie auch in den Angsttexten auf, die man im P-Trakt lesen konnte. Über die Hälfte hatte vom Klimawandel oder vom Plastikmüll im Meer gehandelt.

Mit dem Thema „Plastikmüll im Meer“ hat sich auch die Klasse 7F beschäftigt. Vielleicht sind dem einen oder anderen von euch die „wandelnden Plakate“ aufgefallen, die auf dem Fest herumliefen und über Themen wie „Wie gelangt Plastik in den menschlichen Körper“, „Was ist Plastik überhaupt“ und „The Ocean Cleanup“ informiert haben. Außerdem hatte die Klasse einen Stand im Gang des P-Traktes, an dem sie Produkte von Weltheld, einer Organisation, die Plastikprodukte vermeiden will, verkauft hat.

Im Klassenraum der 7F, der nahe am Stand war, hat die Chemie für Mädchen-AG selbstgemachte Seife verkauft. Außerdem konnte man sich einen eigenen Duft aus z.B.Vanille oder Orange zusammenstellen, wenn man wollte. Der Vorteil an dieser Seife ist, dass kaum Wasser darin war, die Seife also ein kleines Volumen hatte. Außerdem waren weder Mikroplastik noch irgendwelche Emulgatoren darin. Die Seife war nicht in Plastik verpackt, sie wurde nur für den Transport in kleine Papiertütchen gesteckt.

Auch sein altes Handy konnte man in eine Box stecken, um es zu spenden. Die Bio-AG hat alte Handys eingesammelt, die sie an eine Gesellschaft NABU spenden wollen. Diese Gesellschaft setzt das Geld, das sie für die Handys oder die Rohstoffe in den Handys bekommt, für die Umwelt und für bessere Arbeitsbedingungen ein. Viele Leute haben unbenutzte Handys zuhause, die abgegeben werden konnten.

Insgesamt gab es zwar mehr nicht nachhaltige Stände als nachhaltige,aber trotzdem haben diese etwas gebracht. Nicht so nachhaltig waren zwar die Luftballons, aber das kann dann ja beim nächsten Schulfest optimiert werden.

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Handy Recycling
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Umweltexpertin Sophie
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Selbstgemachte Seifen
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Infostellwand
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Wandelndes Plakat
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Bambuszahnbürsten in Strömform