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Der Juni ist der Pride Month und sollte ernstgenommen werden...

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...finden Anna und Isabell. Die LGBTQ+-Community wird ein immer wichtigeres Thema in unserer Gesellschaft und damit auch an unserer Schule. Wir finden, dass dieses Thema in der Schule viel zu kurz kommt, obwohl es doch eigentlich so große Bedeutung hat, da es ja unsere geschlechtliche und sexuelle Identität behandelt.

Die LGBTQ+-Community wird ein immer wichtigeres Thema in unserer Gesellschaft und damit auch an unserer Schule. Wir finden, dass dieses Thema in der Schule viel zu kurz kommt, obwohl es doch eigentlich so große Bedeutung hat, da es ja unsere geschlechtliche und sexuelle Identität behandelt.

Über geschlechtliche Vielfalt zu reden, sollte eine größere Rolle spielen. Dabei muss es gar nicht darum gehen, sein persönliches Gefühlsleben offenzulegen, sondern es soll ein Bewusstsein für die LGBTQ+-Community geschaffen werden, dass also jede*r so akzeptiert wird, wie die Person ist. Oft wird dieses Thema nur kurz angesprochen, zum Beispiel im Bio-Unterricht, aber nicht wirklich intensiv behandelt. Viele wissen nicht, wie sie mit ihrer geschlechtlichen oder sexuellen Identität umgehen sollen; es entsteht das Gefühl keine Unterstützung zu haben, wenn man nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht. Auch in der Schule kommt es immer wieder zu solchen Situationen, zum Beispiel, wenn in Jungs und Mädchen aufgeteilt wird. Anfangen kann das schon bei der Frage, in welche Umkleide man soll oder aber, wenn es „gemischte“ Gruppenarbeiten gibt oder die berühmte „Junge-Mädchen-Sitzordnung“.

Wir wollen, dass SchülerInnen mit mehr Verständnis und Offenheit entgegengetreten wird – man soll in der Schule schon früh lernen, dass es geschlechtliche und sexuelle Vielfalt gibt und dass man so akzeptiert wird, wie man ist. Am ersten Juni begann in Deutschland, den USA und auf der ganzen Welt der sogenannte Pride Month – ein Monat bei dem die LGBTQ+-Community gefeiert wird. Wir haben den Eindruck, dass vielen der Pride Month noch kaum ein Begriff ist und dass mehr darauf aufmerksam gemacht werden soll.

Was kann man sich denn nun eigentlich genau unter dem „Pride Month“ vorstellen? Im Pride Month soll auf die LGBTQ+-Kultur und deren Aktivismus und Errungenschaften aufmerksam gemacht werden. Durch organisierte Aktivitäten wie Filmfestivals, Kunstaustellungen und weiterem, besonders aber auch in Form von Demonstrationen, soll Bewusstsein für immer noch bestehende Probleme der Ungleichheit in der Gesellschafft geschaffen werden und es soll auch den Opfern von Hassverbrechen und HIV beziehungsweise AIDS gedacht werden. Der Pride Month ist weltweit der Juni. Der Hintergrund davon ist, dass sich am 28. Juni 1969 in New York das Klientel einer LGBTQ+-Bar gegen die drohende polizeiliche Schließung aufgrund homophober Gesetze auflehnte – das endete in tagelangen Protesten und Unruhen. Ein Jahr später wurde dieses Ereignis dann in New York als erstes „Gay-Pride-Event“ gefeiert. Damit war dann auch der „Christopher Street Day“ geboren. Der Christopher Street Day (CSD) ist ähnlich wie der Pride Month ein Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag, bei dem für die Rechte der LGBTQ-Community und gegen Ausgrenzung und Diskriminierung demonstriert wird. Er wird auch in Deutschland jedes Jahr gefeiert. In Hannover haben sich dieses Wochenende Zehntausende versammelt und gemeinsam unter dem Motto „Alles bleibt anders“ demonstriert. Die Frage, die man sich nun vielleicht stellen könnte, ist: Warum schreiben wir eigentlich darüber? Es hat doch nicht mit unserer Schule zu tun, oder? Nun – wir finden, dass dieses Thema in der Schule viel zu kurz kommt, obwohl es doch eigentlich so große Bedeutung hat, da es ja unsere geschlechtliche und sexuelle Identität behandelt. Über geschlechtliche Vielfalt zu reden, sollte eine größere Rolle spielen. Dabei muss es gar nicht darum gehen, sein persönliches Gefühlsleben offenzulegen, sondern es soll ein Bewusstsein für die LGBTQ+-Community geschaffen werden, dass also jede*r so akzeptiert wird, wie die Person ist. Oft wird dieses Thema nur kurz angesprochen, zum Beispiel im Bio-Unterricht, aber nicht wirklich intensiv behandelt. Viele wissen nicht, wie sie mit ihrer geschlechtlichen oder sexuellen Identität umgehen sollen; es entsteht das Gefühl keine Unterstützung zu haben, wenn man nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht. Auch in der Schule kommt es immer wieder zu solchen Situationen, zum Beispiel, wenn in Jungs und Mädchen aufgeteilt wird. Anfangen kann das schon bei der Frage, in welche Umkleide man soll oder aber, wenn es „gemischte“ Gruppenarbeiten gibt oder die berühmte „Junge-Mädchen-Sitzordnung“.

Wir wollen, dass SchülerInnen mit mehr Verständnis und Offenheit entgegengetreten wird – man soll in der Schule schon früh lernen, dass es geschlechtliche und sexuelle Vielfalt gibt und dass man so akzeptiert wird, wie man ist. 

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