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Sophie berichtet aus den Corosterferien

Erstellt von Sophie | |   3

Die Schule ist leer, fast ausgestorben. Und das an einem Tag unter der Woche, außerhalb der regulären Ferienzeiten. Was ist da los? Die Antwort: Sonderferien aufgrund von Corona, auch genannt Corosterferien.

Viele Schüler erzählen, Aufgaben von Lehrern bekommen zu haben, auch wenn das laut den Behörden (und laut einer Mail Frau Wullsteins an die Eltern) nicht verpflichtend für die Lehrer ist, die seit auch nicht mehr in die Schule kommen müssen, sondern zuhause bleiben dürfen. Ein paar Lehrer hätten auch Links zu Youtubevideos über das Unterrichtsthema geschickt oder empfohlen, englischsprachige Serien und Videos zu sehen, damit das Sprachgefühl nicht verschwindet, so ein Redaktionsmitglied. Andere Lehrer richten auf IServ eine Art „Chatroom“ ein, wo dann so etwas wie Unterricht gemacht werden kann.

In der durch die Ferien entstandenen Freizeit werden, trotz der Bitte, in den eigenen vier Wänden zu bleiben, verschiedenste Dinge getan. Manche helfen durch z.B. Staubsaugen im Haushalt, andere lernen ein Instrument, viele lesen, andere gucken Netflix oder Youtube, hören Musik und arbeiten ihre To-Do-List ab. Eine Bekannte von mir schrieb, dadurch, dass aufgrund der Viren vieles geschlossen sei, könne man nicht sehr viel tun, sie könne „es noch nicht einmal ausnutzen“.

Trotzdem wird der Sinn der Ferien erkannt. Ein Mädchen aus der Redaktion schrieb, „man sollte nicht nur an sich selbst denken, sondern an Menschen, die gerade in Gefahr sind,“ was nicht alle täten. Jemand anderes schrieb, die Ferien seien sinnvoll, obwohl man sich Besseres vorstellen könne, als zuhause Schulaufgaben zu machen und nicht rauszukönnen. Außerdem, so eine Freundin von mir, sei es blöd, dass die Klassenarbeiten nachgeholt werden und sich dann alle „ballen“.  „Lange Ferien können ganz schön sein, aber Schule find´ ich trotzdem besser als Homeoffice“, schrieb sie weiter.

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